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Präferenzieller Warenursprung

Den EU-Ursprung Ihrer Produkte sicher nachweisen — und beim Export Zoll sparen.

PräferenzPilot prüft pro Artikel, ob er präferenziellen EU-Ursprung hat, erstellt den Ursprungsnachweis als prüffähigen Entwurf und überwacht Ihre Lieferantenerklärungen — geführt von einem KI-Assistenten, der Sie durch alles begleitet. Jede Zahl kommt aus einer geprüften Engine, jede Regel aus der offiziellen Regel-Datenbank. Die finale Freigabe treffen Sie in Eigenverantwortung.

14 Tage kostenlos testen · danach 249 € / Monat zzgl. USt. · monatlich kündbar.

Zahlen
aus geprüfter Engine
Regeln
aus offizieller DB
Freigabe
in Eigenverantwortung
Analyse-VorschauBeispiel

Beispiel: Industrie-Bauteil

8413.70Export EU–Südkorea

Ursprung bestätigt
Nicht-Ursprungsanteil42,0 %
02575100Schwelle 50,0 %

Nicht-Ursprungsanteil 42,0 % liegt 8,0 % unter der Höchstgrenze. Der Ursprung trägt — so liest sich eine bestandene Analyse.

Ab-Werk-Preis
1.250 €
Nicht-Ursprungsmaterial
525 €
Geschätzte Zollersparnis / Jahr
14.800 €

Illustratives Beispiel. In der App rechnet die Engine, geprüft an der Regel-DB; die Freigabe treffen Sie selbst.

16.634 geprüfte Listenregeln aus 20 EU-AbkommenRegelstand: 17.06.2026Amtliche Quellen: EUR-Lex, Access2Markets, WITS/TRAINS
Der ehrliche Vorab-Check

Lohnt sich das für Sie überhaupt?

Drei Angaben, eine klare Antwort in Euro pro Jahr. Und wenn es sich für Ihre Ware nicht lohnt, sagen wir Ihnen genau das — bevor Sie einen Cent ausgeben.

Wählen Sie Ihre Warengruppe — dann schlägt PräferenzPilot den Regelzoll automatisch vor.
Der reguläre Zoll auf Ihre Ware im Zielland. Nicht zur Hand? Wählen Sie oben eine Warengruppe — oder schlagen Sie bei Access2Markets nach.

Überschlagsrechnung (Jahresexport × Regelzollsatz). Ob Ihre Artikel die Ursprungsregeln tatsächlich erfüllen, prüft die Engine deterministisch je Stückliste — das ist der eigentliche Kern von PräferenzPilot.

Worum es geht

Der Mittelstand verschenkt Zoll — und haftet für lückenhafte Nachweise.

Die EU hat mit über 70 Ländern Freihandelsabkommen, die den Einfuhrzoll auf Ursprungswaren senken oder streichen. Den Vorteil bekommt nur, wer den präferenziellen Ursprung sauber berechnet und belegt. Genau hier scheitert es im Alltag.

  1. 01

    Verschenkter Zollvorteil

    Wer den Ursprung nicht nachweist, zahlt im Zielland den vollen Drittlandszoll. Bei sechsstelligen Jahresexporten summieren sich schon wenige Prozentpunkte zu fünfstelligen Beträgen — Jahr für Jahr.

  2. 02

    Unvollständige Nachweis-Kette

    Der Ursprung steht und fällt mit den Lieferantenerklärungen für jedes zugekaufte Vormaterial. Fehlt eine einzige oder ist sie abgelaufen, ist der Nachweis nicht haltbar — egal wie gut die Kalkulation aussieht.

  3. 03

    Haftung bei der Nachprüfung

    Wer den Ursprung erklärt, haftet für die Richtigkeit. Stellt der Zoll Jahre später einen Fehler fest, drohen Nacherhebung, Zinsen und im schlimmsten Fall ein Bußgeld- oder Strafverfahren.

  4. 04

    Regeln und Preise verschieben sich

    Ein neuer Zulieferer, ein höherer Materialpreis oder eine geänderte Listenregel kann den Ursprung kippen. Eine einmalige Prüfung reicht nicht — die Kalkulation muss aktuell bleiben.

So funktioniert es

In sechs Schritten vom Artikel zum belastbaren Nachweis.

Kein Zoll-Studium nötig. Sie bringen Ihre Daten, PräferenzPilot macht die Rechen- und Verwaltungsarbeit. So sieht der Ablauf an einem Beispiel aus — einer Kreiselpumpe, die nach Südkorea geht.

Das brauchen Sie — und woher Sie es bekommen

Ihr Produkt

Name, Ab-Werk-Preis und Zielland.

Woher: Kennt Ihre Kalkulation. Den HS-Code finden Sie auf Ihren Ausfuhr-/Zollpapieren.

Ihre Stückliste

Bauteile mit Wert und Herkunft.

Woher: Haben Sie meist schon — aus Einkauf, Kalkulation oder Ihrem ERP/Warenwirtschaftssystem.

Ihre Lieferantenerklärungen

Belege Ihrer Vorlieferanten.

Woher: Fordern Sie kurz beim Lieferanten an. Fehlt eine, zeigt das Tool genau welche — und der Artikel bleibt solange ehrlich „in Prüfung“.

PräferenzPilot · Kreiselpumpe NP-65Beispiel

Neuer Artikel

ArtikelKreiselpumpe NP-65
HS-Code8413.70
Ab-Werk-Preis4.200 €
ZielmarktSüdkorea · EU-Korea-Abkommen

Das ist alles für den Start — die Details kommen im nächsten Schritt.

Sicherheit vor Bequemlichkeit

Warum bei uns kein Ursprung halluziniert wird.

Eine falsche Ursprungsangabe kann beim Kunden zu Nacherhebung, Bußgeld und Strafverfahren führen. Deshalb trennen wir vier Schichten strikt — und geben jeder genau die Aufgabe, die sie verlässlich erfüllt.

  1. 01 · Sprache

    Sprache verstehen

    Sprachmodell

    Liest Stücklisten und Rechnungen, ordnet Materialien zu, schlägt Optimierungen vor und erklärt das Ergebnis verständlich. Das können Sprachmodelle gut.

  2. 02 · Engine

    Rechnen

    Deterministische Engine

    Prüft Wertkriterium und Tarifsprung im Code — reproduzierbar und getestet. Eine Rechnung darf nie halluziniert werden. 46,9 % unter 50 % ist Mathematik, keine Meinung.

  3. 03 · Regel-DB

    Regeln und Sätze

    Feste Regel-Datenbank

    Listenregeln und Zollsätze stammen aus den offiziellen Quellen (TARIC für Zollsätze, Access2Markets/ROSA für Ursprungsregeln). Das System liest Regeln — es erfindet sie nicht.

  4. 04 · Eigenverantwortung

    Finale Freigabe

    Sie

    Die finale Freigabe eines Nachweises treffen Sie in Eigenverantwortung — oder besprechen sie mit einer Zoll- bzw. Rechtsfachperson. Eine menschliche Prüfung durch uns ist nicht Teil des Dienstes. Die Haftung bleibt dort, wo sie hingehört. Entwürfe sind klar als solche gekennzeichnet.

Das Sprachmodell interpretiert und erklärt. Es rechnet nie selbst und erfindet keine Regel. Jede Zahl kommt aus der Engine, jede Regel aus der Datenbank — die finale Freigabe treffen Sie in Eigenverantwortung.
Recovery-AuditBeispiel

Wie viel Zoll verschenken Sie über Ihren Bestand?

Das Recovery-Audit zeigt artikelweise, wo präferenzieller Ursprung möglich ist und welche jährliche Ersparnis darin steckt. Die folgenden Zahlen sind ein illustratives Beispiel — Ihre eigene Auswertung erstellen Sie aus Ihren eigenen Artikeln.

Geschätzte Zollersparnis / Jahr84.000 €Beispiel: über 7 von 12 Artikeln mit möglichem Ursprung.
Jährlicher Exportwert1.400.000 €
Ursprung möglich58,3 %7 / 12
Funktionen im Überblick

Alles, was das Tool für Sie übernimmt.

Ein durchgängiger Ursprungs-Prozess — vom Artikel-Import über die LE-Einholung bis zum prüffähigen Nachweis, geführt von einem KI-Assistenten. Kurz erklärt: was jede Funktion tut und was sie Ihnen abnimmt.

  • 01

    KI-Assistent, der mitarbeitet

    Beschreiben Sie Ihr Produkt in einem Satz — der Assistent legt es an, prüft und erklärt.

    Ein Assistent begleitet Sie durch den ganzen Arbeitsbereich: Er liest Ihr Portfolio, lässt die Engine prüfen, erklärt jedes Ergebnis in Klartext, behält Fristen im Blick und legt Artikel auf Zuruf an — Sie bestätigen mit einem Klick. Die KI unterstützt und erklärt; das Ursprungs-Urteil rechnet immer die geprüfte Engine, nie die KI.

  • 02

    Ursprungsprüfung

    Rechnet automatisch, ob Ihr Produkt die Ursprungsregel erfüllt.

    Pro Artikel und Abkommen: Erfüllt das Produkt die Listenregel? Sie sehen den Nicht-Ursprungsanteil, die erlaubte Schwelle und den Puffer in Prozentpunkten — jede Zahl aus der deterministischen Engine, nachvollziehbar bis zur einzelnen Materialposition. Was die Engine nicht sicher weiß, sagt sie ehrlich — sie rät nie.

  • 03

    LE-Einholung per Link

    Ihr Lieferant füllt die Erklärung online aus — ohne Registrierung.

    Statt E-Mail-Pingpong: Jeder Lieferant erhält einen persönlichen Link und stellt die Lieferantenerklärung in zwei Minuten online aus. Automatische Erinnerungen in bis zu drei Stufen, Jahres-Kampagne per Klick, Rücklauf auf einen Blick — die Jahresend-Sammelaktion erledigt sich nebenbei.

  • 04

    CSV-Massenimport

    Ihr Artikelstamm aus Excel/ERP — importiert und durchgerechnet.

    Vorlage füllen, hochladen, fertig: Hunderte Artikel samt Stücklisten in einem Durchgang, jeder sofort serverseitig gegen die Listenregeln gerechnet. Deutsche Excel-Formate (Semikolon, Dezimalkomma) werden direkt verstanden; eine Neuberechnung des ganzen Bestands ist ein Klick.

  • 05

    Lieferantenerklärungen und Ablaufwarnung

    Verwaltet Ihre LE/LLE und warnt, bevor eine abläuft.

    Alle LE und Langzeit-LE an einem Ort, mit Status und Gültigkeit. Läuft eine Erklärung ab, entwertet PräferenzPilot die betroffene Ursprungsangabe automatisch — kein Nachweis bricht unbemerkt auf einer abgelaufenen Erklärung. Amtliche Vordrucke (Anhang 22-15/22-16) liegen druckfertig bei.

  • 06

    Nachweis und Prüfungsdossier

    Amtlicher Wortlaut je Abkommen — plus revisionssicheres Protokoll.

    Bei bestandener Prüfung entsteht der Nachweis-Entwurf mit dem wortlautgenauen amtlichen Erklärungstext des jeweiligen Abkommens. Dazu je Artikel ein Prüfungsdossier für die Zollprüfung: angewandte Regel im Original, jeder Prüfschritt, Nachweiskette und Integritäts-Manifest — 10 Jahre Aufbewahrung, sauber dokumentiert.

  • 07

    Ursprungs-Optimierung

    Zeigt legale Hebel, wenn der Ursprung knapp scheitert.

    Verfehlt ein Produkt den Ursprung knapp, zeigt PräferenzPilot die legalen Hebel: Wahlregel, Kumulierung mit Partnerland-Material, Toleranz oder der kleinste nötige Lieferanten-Wechsel — immer mit konkreter Zahl, nie als Behauptung.

  • 08

    Sieben Abkommen, verifizierte Regeln

    Von Korea bis Singapur — jede Regel aus dem amtlichen Anhang.

    Südkorea, Japan, Vereinigtes Königreich, Kanada, Vietnam, Singapur und der PEM-Raum (inkl. Schweiz und EFTA): Die Listenregeln stammen deterministisch geparst aus den amtlichen Abkommensanhängen — mit Quellenangabe und Regelstand je Urteil, laufend auf Änderungen überwacht.

  • 09

    REST-API für Ihr ERP

    Kalkulation per HTTPS — Key erzeugen, integrieren, fertig.

    Binden Sie die Ursprungskalkulation direkt an ERP, PIM oder eigene Skripte an: Stückliste per API senden, deterministisches Urteil mit Regelstand zurückbekommen. Unbegrenzt im Plan enthalten — keine Zusatzkosten pro Aufruf.

  • 10

    Recovery-Audit

    Zeigt über alle Artikel, wo wie viel Zoll zu holen ist.

    Eine Übersicht über alle Artikel zeigt, wo präferenzieller Ursprung möglich ist und welche jährliche Zollersparnis darin steckt — der Einstieg, um den eigenen Bestand systematisch zu heben.

Sicherheit und Verantwortung

Gebaut für ein haftungskritisches Umfeld.

Strikte Mandantentrennung
Jeder Account ist über Row Level Security streng isoliert. Sie sehen ausschließlich Ihre eigenen Daten — ab dem ersten Tag.
Lückenloser Audit-Trail
Jede Berechnung, jeder Nachweis und jede Freigabe wird protokolliert. Eine Nachprüfung durch den Zoll kann Jahre später kommen — Sie können jeden Ursprung lückenlos belegen.
DSGVO und volle Datenhoheit
Ihre Daten gehören Ihnen. Sie können sie jederzeit exportieren und Ihren Arbeitsbereich löschen — der Vertrag ist monatlich kündbar. Wir horten keine personenbezogenen Altdaten.
Keine Rechtsberatung
PräferenzPilot ist ein Prozess- und Compliance-Werkzeug. Maßgeblich bleiben die offiziellen Listenregeln zum jeweiligen Abkommen. Das System unterstützt Ihre Entscheidung — es ersetzt keine Zoll- oder Rechtsberatung.
Fachliche Fragen

Was Sie über den präferenziellen Ursprung wissen sollten.

Präferenzieller Ursprung folgt den Regeln eines bestimmten Freihandelsabkommens und bringt den Zollvorteil im Zielland — oft 0 % statt des vollen Drittlandszolls. Davon zu unterscheiden ist der nicht-präferenzielle Ursprung („Made in …“), der für Statistik und Kennzeichnung zählt, aber keinen Zollvorteil bringt. Für den Export in Abkommensländer zählt fast immer der präferenzielle Ursprung.

Weil der HS-Code sagt, WAS ein Produkt ist, nicht WOHER es stammt. Er bestimmt nur die anzuwendende Listenregel und den Zollsatz — ob Ihr Produkt diese Regel erfüllt, hängt davon ab, woraus es besteht. Zwei identische Artikel mit demselben HS-Code können entgegengesetzten Ursprung haben: einer überwiegend aus EU-Material (EU-Ursprung, Zollvorteil), der andere aus eingeführten Teilen montiert (kein Präferenzursprung). Bildlich: Der HS-Code sagt „das ist ein Kuchen“, der Ursprung fragt „sind die Zutaten aus der EU?“ — das beantwortet erst das Rezept, also Ihre Stückliste (BOM) mit Wert und Herkunft je Position.

Beides sind Arten von Listenregeln, die festlegen, wann ein Produkt als ausreichend verarbeitet gilt. Das Wertkriterium erlaubt einen Höchstanteil an Nicht-Ursprungsmaterial am Ab-Werk-Preis (zum Beispiel höchstens 50 %). Der Tarifsprung verlangt, dass sich durch die Verarbeitung die Zolltarifnummer ändert — etwa von Garn zu Gewebe. Manche Regeln lassen beides als Wahlregel zu; dann genügt die erfüllbare Variante.

Die Lieferantenerklärung (LE) bestätigt für eine konkrete Lieferung, ob ein zugekauftes Vormaterial Ursprung hat. Die Langzeit-Lieferantenerklärung (LLE) gilt für alle Lieferungen über einen längeren Zeitraum, üblich sind bis zu zwei Jahre. Beide sind das Fundament der Nachweis-Kette: Ohne gültige Erklärung lässt sich für zugekaufte Teile kein Ursprung belegen.

Die EUR.1 ist ein förmlicher Nachweis, den der Zoll auf Antrag bestätigt — genutzt vor allem in älteren Abkommen und bei Sendungen über 6.000 €, wenn keine Vereinfachung vorliegt. Die Ursprungserklärung (in neueren Abkommen „Erklärung zum Ursprung“) schreibt der Ausführer selbst auf die Rechnung. Welcher Nachweis gilt, hängt vom Abkommen ab; PräferenzPilot kennt den richtigen Typ je Abkommen.

Bis 6.000 € Warenwert darf jeder Ausführer formlos eine Ursprungserklärung abgeben. Darüber braucht man entweder eine EUR.1 oder eine Bewilligung — als Ermächtigter Ausführer (EA) oder als Registrierter Ausführer (REX). REX ist seit 2021 das Standardsystem für viele neuere Abkommen wie Kanada, Japan und das Vereinigte Königreich; die REX-Nummer steht direkt in der Erklärung.

Bei der Kumulierung darf Material aus einem Partnerland des Abkommens als eigenes Ursprungsmaterial mitzählen. So lässt sich EU-Verarbeitung mit Material aus einem anderen Abkommensland kombinieren, ohne den Ursprung zu verlieren. Das senkt den Nicht-Ursprungsanteil — oft, ohne dass Sie den Lieferanten wechseln müssen. Wichtig: Kumulierung zählt nur mit dem passenden Nachweis (Lieferantenerklärung des Partnerland-Lieferanten, die den Ursprung belegt). PräferenzPilot weist Kumulierung als möglichen Hebel aus; ob sie im Einzelfall greift, hängt von diesem Nachweis ab — ohne ihn bleibt das Material Nicht-Ursprung.

Die allgemeine Toleranz (De-minimis) duldet einen kleinen Anteil regelwidrigen Materials, häufig bis etwa 10 % des Ab-Werk-Preises. Sie ist eine Sicherheitsmarge für Kleinmaterial, das eine spezifische Regel sonst verletzen würde. Wichtig: Sie heilt nicht eine Überschreitung des Wertkriteriums selbst — dafür ist sie nicht gedacht. PräferenzPilot prüft das korrekt und weist es transparent aus.

Weil das die Architektur bewusst verhindert. Das Sprachmodell interpretiert und erklärt, aber es rechnet nie selbst und greift nie auf erfundene Regeln zurück. Jede Zahl stammt aus der deterministischen Engine, jede Regel aus der Datenbank mit den offiziellen Listenregeln. Halluzinierter Ursprung wäre in diesem Geschäft existenzbedrohend — deshalb ist diese Trennung nicht verhandelbar.

Ein neuer Zulieferer, ein höherer Materialpreis oder eine geänderte Listenregel kann den Ursprung kippen. PräferenzPilot überwacht die Schwelle, warnt bei dünnem Puffer und berechnet betroffene Artikel neu, wenn sich eine Regel ändert. So bleibt Ihre Kalkulation aktuell, statt einmal geprüft und dann veraltet zu sein.

Ehrliche Antwort: nicht für jeden. Es lohnt sich, wenn drei Dinge zusammenkommen — Sie exportieren in ein Abkommensland mit echtem Zoll (z. B. Südkorea 8 %, nicht Japan/Kanada/UK, wo viele Industriegüter ohnehin zollfrei sind), Ihr Produkt kann den EU-Ursprung erreichen, und Ihre Exportmengen sind relevant. Hinzu kommt: Oft verlangt Ihr ausländischer Kunde den Nachweis, weil sonst er den Zoll trägt — es geht also auch um Wettbewerbsfähigkeit. Genau dafür gibt es das Recovery-Audit: Es rechnet vorab durch, ob bei Ihnen etwas zu holen ist, und sagt offen, wenn nicht.

Ja, Sie starten mit dem, was Sie haben. Lieferantenerklärungen bekommen Sie von Ihren Vorlieferanten — viele Mittelständler haben hier Lücken. PräferenzPilot zeigt Ihnen genau, für welche Position eine gültige LE fehlt, und solange sie fehlt, steht der Artikel ehrlich auf „in Prüfung“ statt auf einem nicht haltbaren Nachweis. So werden das Einsammeln und Überwachen der Erklärungen planbar, statt im Schadensfall böse zu überraschen.

Die Ursprungserklärung ist rechtsverbindlich, deshalb gibt sie nie die Software frei. Eine menschliche Prüfung oder Freigabe durch uns ist ausdrücklich nicht Teil des Dienstes. PräferenzPilot rechnet, erklärt und liefert den entscheidungsreifen, prüffähigen Entwurf — die finale Zustimmung treffen Sie in Eigenverantwortung oder besprechen sie mit einer Zoll- bzw. Rechtsfachperson. Die Haftung bleibt rechtlich beim Ausführer, der die Erklärung zeichnet. PräferenzPilot ersetzt keine Zoll- oder Rechtsberatung — es macht die Rechen- und Verwaltungsarbeit nachvollziehbar und reproduzierbar.

Nein. PräferenzPilot strukturiert und beschleunigt den Prozess, rechnet verlässlich und hält die Nachweis-Kette sauber. Die finale Freigabe treffen Sie in Eigenverantwortung — oder im Austausch mit einer Zoll- bzw. Rechtsfachperson; die Haftung bleibt beim Ausführer, und maßgeblich sind immer die offiziellen Listenregeln. Wir verstehen uns als das Werkzeug, das Ihrem Zoll- und Präferenzwissen die nachvollziehbare, reproduzierbare Rechen- und Verwaltungsarbeit abnimmt.
Direkt starten

Sehen Sie an Ihren eigenen Artikeln, was im Bestand steckt.

Ein Plan, voller Funktionsumfang: vollständige Ursprungs-Analyse mit nachvollziehbaren Zahlen, Optimierungs-Hinweisen und geschätzter Zollersparnis, prüffähige Nachweis-Entwürfe und die Überwachung Ihrer Lieferantenerklärungen. Sie legen Ihre Artikel an und arbeiten sofort produktiv.

249 € / Monat, monatlich kündbar. Die finale Freigabe eines Nachweises treffen Sie in Eigenverantwortung oder besprechen sie mit einer Zoll- bzw. Rechtsfachperson.